Bärenstein, Berggipfel in Ulrichsberg, Österreich
Der Bärenstein ist ein 1077 m ü. A. hoher Berg des Böhmerwalds auf dem Gebiet der Gemeinden Ulrichsberg und Aigen-Schlägl in Oberösterreich. Er besteht aus Eisgarner Granit; die durch Wollsackverwitterung gerundeten Granit-Felsburgen sind als Naturdenkmal geschützt. Die letzten Meter zum Gipfelkreuz überwindet man über eine Stiege.
Der Granit des Bärenstein gehört zum Eisgarner Granit des Böhmischen Massivs. Die Felsburgen am Gipfel entstanden durch Wollsackverwitterung, bei der Wasser und Frost die geklüfteten Blöcke rundeten, und stehen als Naturdenkmal unter Schutz. Das Gipfelkreuz wurde im Sommer 1993 von einer Gruppe um den Mühlviertler Bernhard Enzenhofer hinaufgetragen und aufgestellt.
Das Gipfelkreuz wurde im Sommer 1993 von einer Gruppe um den bekannten Mühlviertler Bernhard Enzenhofer auf den Gipfel getragen und dort aufgestellt. Der Bärenstein ist zudem Ausgangspunkt des Rupertiwegs, eines Weitwanderwegs bis an die österreichisch-italienische Grenze als Teil des Europäischen Fernwanderwegs E10.
Der Gipfel wird zu Fuß über markierte Wanderwege erreicht; die letzten Meter zum Gipfelkreuz überwindet man über eine Stiege. Von oben blickt man über das obere Mühlviertel, im Norden auf den wenige Kilometer entfernten Stausee Lipno an der Moldau und bei gutem Wetter im Süden bis zu den Alpen. Im Winter verläuft die Bärnsteinloipe, eine 12 km lange mittelschwere Langlaufloipe, über den Berg.
Die Granitsteine auf dem Bärenstein zeigen besonders abgerundete Formen, die durch einen speziellen Verwitterungsprozess entstanden sind. Diese charakteristischen Formen entstehen, wenn Wasser in natürliche Spalten der Steine eindringt und diese langsam von innen heraus verformt.
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