Chorinsky-Klause, Historische Stauanlage in Bad Goisern, Österreich.
Die Chorinsky-Klause ist eine Staumauer im Weißenbachtal, die aus Kalkstein gebaut und etwa 28 Meter hoch ist. Sie verfügt über ein zentrales Schleussentor und zwei Schottergatter, um die Wassermenge in dem Tal zu kontrollieren.
Sie wurde zwischen 1809 und 1819 unter der Leitung des Forstmeisters Pfifferling erbaut und ersetzte ältere Holzkonstruktionen, die seit 1526 für den Holztransport genutzt wurden. Mit dieser neuen Struktur konnte der Wasserdurchfluss deutlich besser gesteuert werden als mit den früheren Anlagen.
Die Klause trägt den Namen des Grafen Ignaz Karl Chorinsky, der bei der Einweihung im 19. Jahrhundert als hochrangiger Hofbeamter eine Rolle spielte. Besucher können heute noch die Inschriften an der Struktur sehen, die an diese historische Verbindung erinnern.
Das Bauwerk kann von außen besichtigt werden und ist leicht vom Talweg aus erreichbar. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Untergrund uneben und die Umgebung teils feucht sein kann.
Die Klause kann in wenigen Minuten riesige Wassermengen ablassen und regelt damit seit langem den Fluss im Tal. Nach schweren Überschwemmungen 2019 wurde sie 2023 grundlegend erneuert und erhielt dabei historische Sorgfalt.
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