Christkönigskirche Gloggnitz, Pfarrkirche in Gloggnitz, Österreich
Die Christkönigskirche ist eine Betonbasilika, die auf einem Hugel im Wochensländerpark steht und sich durch einen 29 Meter hohen Turm und ein großes Rundfenster auszeichnet. Der Bau folgt modernem architektonischen Design und schafft einen kraftvollen Kirchenraum.
Gloggnitz wurde um 1094 als Stützpunkt des Klosters Formbach urkundlich genannt und ist seit dem 12. Jahrhundert Pfarre; bis 1962 diente die Klosterkirche des Benediktinerklosters Gloggnitz (Schloss Gloggnitz) als Pfarrkirche. Über Vermittlung von Kardinal Friedrich Gustav Piffl, der auf Burg Kranichberg Sommerfrische hielt, erging 1927 der Auftrag an Clemens Holzmeister. Von dessen gestaffelter Hallenkirche wurde 1933–1934 nur der Chorturm errichtet und 1934 als Kardinal-Friedrich-Gustav-Piffl-Gedächtniskirche geweiht; fehlende Mittel stoppten den Bau. Eine verkleinerte Umplanung wurde 1960–1962 vollendet, der Altarraum nach Osten verlegt und der frühere Altarraum im Turmerdgeschoß zur Eingangshalle. 1962 wurde die neue Kirche zur Pfarrkirche erhoben.
Der Name Christkönigskirche bezieht sich auf Christus König, das Patrozinium der Kirche seit ihrer Weihe. Über dem Hochaltar befindet sich ein Mosaik des thronenden Christkönigs von Richard Kurt Fischer. Eine Kapelle im Turm gestaltete Giselbert Hoke, und der Tabernakel wurde von Karl Hagenauer nach Entwürfen von Clemens Holzmeister angefertigt.
Der Ort liegt auf einem Hugel und ist leicht zugänglich, mit ausreichend Platz im Umland zum Erkunden. Besucher sollten beachten, dass die Kirche als aktiver Pfarrort mehrerer Gemeinden fungiert und Messen zu bestimmten Zeiten stattfinden.
Die Kapelle im Turm gestaltete Giselbert Hoke, den Tabernakel fertigte Karl Hagenauer nach Entwürfen von Clemens Holzmeister. Die Orgel baute Josef Mertin 1971. Der Turm selbst wurde 1934 als Kardinal-Friedrich-Gustav-Piffl-Gedächtniskirche geweiht, lange bevor das Kirchenschiff fertig war.
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