Minoritenkirche, Römisch-katholische Kirche in der Altstadt, Linz, Österreich
Die Minoritenkirche ist ein katholisches Gotteshaus im Zentrum von Linz mit einer einschiffigen Halle, die durch einen breiten Bogen zum Chor führt. Der Kirchenraum wird von sechs großen Nischen geprägt, die den Seiten und dem östlichen Bereich Struktur geben.
Das Gebäude entstand ab 1278 ursprünglich als gotische Struktur mit zwei Schiffen. Im 18. Jahrhundert wurde es zu einer einschiffigen Kirche umgebaut und erhielt die Ausstattung, die man heute sieht.
Der Innenraum zeigt die Verschmelzung von gotischen Grundformen mit barocker Ausgestaltung, die man beim Rundgang deutlich spürt. Die Altarbilder stammen von bekannten Malern der Zeit und prägen das Erscheinungsbild der Seitenkapellen bis heute.
Die Kirche liegt günstig in der Altstadt und ist leicht zu Fuß zu erreichen, mit klarer Sicht auf die Fassade von der Straße. Besucher sollten während der Gottesdienste Rücksicht auf die Gläubigen nehmen und der Liturgie Zeit geben.
Die Seitenaltäre sind meisterhaft in die Architektur eingebunden und zeigen österreichische Handwerkskunst aus dem Barock in ihrer besten Form. Diese Integration von Kunstwerk und Struktur bleibt oft unbemerkt, obwohl sie zentral für den Gesamteindruck des Raumes ist.
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