Dreifaltigkeitssäule, Barockdenkmal am Hauptplatz, Linz, Österreich
Die Dreifaltigkeitssäule ist ein barockes Denkmal aus weißem Untersberg-Marmor, das sich im Zentrum des Hauptplatzes erhebt und etwa 20 Meter hoch aufragt. Das Denkmal zeigt an seiner Spitze eine vergoldete Figurengruppe mit der Immaculata auf einer Mondsichel und wird von Engeln auf Wolken dekoriert.
Das Denkmal wurde zwischen 1717 und 1723 erbaut als Dank für die Rettung der Stadt vor Pestausbrüchen und militärischen Bedrohungen während der Kriege um die Spanische und Österreichische Erbfolge. Der Bau fiel in eine Zeit, als Linz sich von Krisenzeiten erholte und sein Selbstvertrauen wiedergewann.
Die Säule steht als Dankmal für die Überwindung von Pest und Krieg im Zentrum des Platzes und verbindet drei Wappen: das kaiserliche, das oberösterreichische und das Linzer. Diese Symbole zeigen, wie die Stadt sich unter Schutz gestellt sah und ihre Verbindungen zur Herrschaft ausdrückte.
Das Denkmal befindet sich auf dem belebten Hauptplatz und ist zu Fuß leicht erreichbar von mehreren Seiten des Platzes. Eine durchgeführte Gesamtsanierung von Juni 2019 bis Juli 2020 hat sichergestellt, dass der Stein und die vergoldeten Teile in gutem Zustand sind.
Eine auffallend seltene Darstellung zeigt die Immaculata unter den himmlischen Figuren oben auf der Säule, was dem Monument eine besondere theologische Aussage gibt. Diese Betonung der Marienfrömmigkeit war in der Zeit nach Pestepidemien besonders wichtig für die Bevölkerung.
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