Schloss Ebenthal, Geschütztes Schloss in Ebenthal, Österreich.
Schloss Ebenthal ist ein Schloss in Ebenthal in Österreich und zeigt klassische Merkmale der österreichischen Architektur mit Steinelementen und traditionellen Details. Die Anlage liegt in der Region Marktgemeinde Ebenthal und wird heute als geschütztes Kulturgut verwaltet.
Eine Urkunde von 1371 nennt eine „Veste Ebenthal“; 1478 galt sie als „öde und zerbrochen“, 1487 war Jakob Grabner zu Rosenburg Herr von Ebenthal. Andreas Josef Graf Koháry erwarb die Herrschaft 1732 und ließ ab 1733 das heutige Barockschloss errichten. Bis 1970 gehörte es dem Haus Sachsen-Coburg-Koháry, heute ist es in Privatbesitz.
Das Schloss wird auch Schloss Coburg genannt, nach dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha-Koháry, das es bis 1970 besaß. August von Sachsen-Coburg und Gotha-Koháry, Sohn der Koháry-Erbin Maria Antonie Gabriele, starb hier am 26. Juli 1881. Das Koháry-Archiv in Banská Bystrica bewahrt Bauunterlagen auf, darunter eine auf 1736 datierte Skizze.
Schloss Ebenthal liegt in der Marktgemeinde Ebenthal, Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich, im Weinviertel nordöstlich von Wien – nicht bei Klagenfurt in Kärnten. Nach mehreren Verkäufen befindet es sich seit 1970 in Privatbesitz, Innenräume und Garten sind daher nicht als Museum öffentlich zugänglich. Die barocke Hauptfassade ist von der Ortsstraße aus zu sehen; Besucherparkplätze und eine Information vor Ort gibt es nicht.
Das Gebäude wird auch Schloss Coburg genannt, nach dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha-Koháry, dem es bis 1970 gehörte. August von Sachsen-Coburg und Gotha-Koháry, ein Sohn dieses Hauses, starb hier am 26. Juli 1881. 1918 suchte Zar Ferdinand I. von Bulgarien hier Asyl, was ihm sein Schwager Kaiser Karl I. verweigerte.
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