Kollegiatstift St. Margarethe, Ardagger, Österreich, Romanisches Kloster in Ardagger, Österreich
Stift Ardagger, auch bekannt als St. Margareten, ist ein romanisches Kloster im niederösterreichischen Donautal, das eine Krypta, einen Hochaltar und eine Orgel beherbergt. Das Gebäude verbindet Bauelemente aus verschiedenen Epochen und zeigt so, wie es über die Jahrhunderte verändert und erweitert wurde.
Kaiser Heinrich III. übergab das Gebiet um Ardagger am 7. Jänner 1049 an das Hochstift Freising, um ein Kollegiatstift zu Ehren der heiligen Margareta zu errichten. Die Kirche wurde am 4. September 1063 geweiht, im Beisein von Erzbischof Anno von Köln, Erzbischof Adalbert von Bremen, Erzbischof Siegfried von Mainz, Bischof Ellenhard von Freising und 24 weiteren hohen Geistlichen. 1662 wurde das Stift endgültig in eine Realpropstei umgewandelt, und die Propstwürde ging zusehends an Mitglieder des österreichischen Adels.
Die Stiftung war der heiligen Margareta geweiht, deren Fest einen mehrere Tage dauernden Markt mit sich brachte. Ein Manuskript von 1667 mit vier Miniaturgemälden, im Auftrag von Propst Melchior von Pergen als Geschenk an Kaiser Leopold I. angefertigt, überliefert die Gründungssage und zeigt die Stiftskirche und Propstei; es befindet sich heute in der Österreichischen Nationalbibliothek.
Der Besuch ist am besten im Rahmen einer geführten Tour möglich, die Zugang zu den wichtigsten Räumen des Klosters bietet. Es empfiehlt sich, vorab zu prüfen, ob Gottesdienste oder besondere Veranstaltungen stattfinden, da dies die Besichtigungsmöglichkeiten beeinflussen kann.
Schriftlich belegt ist die Gründungssage erst seit 1667, in einem Manuskript mit vier Miniaturgemälden, darunter eine Ansicht der Stiftskirche und der Propstei. Propst Melchior von Pergen ließ es als Geschenk für Kaiser Leopold I. anlässlich der bevorstehenden Entbindung seiner Gemahlin Margareta Teresa anfertigen. Das Manuskript liegt heute in der Österreichischen Nationalbibliothek.
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