Eyüp-Sultan-Moschee, Islamische Gebetsstätte in Telfs, Österreich.
Die Eyüp-Sultan-Moschee ist das Gebetshaus der österreichischen Moscheegemeinde in Telfs in Tirol. Sie wurde 1998 eröffnet und 2006 um ein 15 Meter hohes Minarett ergänzt, das erste in Tirol errichtete. Am Turm sind keine Lautsprecher angebracht, und der Muezzin ruft nicht von ihm zum Gebet.
Die Moschee wurde 1998 gegründet und entstand durch Spenden der lokalen muslimischen Gemeinde sowie Unterstützung internationaler islamischer Organisationen. Sie war ein Ergebnis des Engagements, einen dedizierten Gebetsplatz für die wachsende muslimische Bevölkerung der Region zu schaffen.
Das Gebäude trägt den Namen von Abu Ayyub al-Ansari und zeigt die Verbindung zu islamischen Traditionen auf österreichischem Territorium.
Die Moschee ist für Besucher zugänglich und hält regelmäßige Gebetszeiten ein, mit besonderen Zusammenkünften am Freitag. Es ist empfehlenswert, sich vor einem Besuch über die genauen Gebetszeiten zu informieren, um die beste Zeit für einen Besuch zu planen.
Das im März 2006 fertiggestellte Minarett war das erste, das im Tirol errichtet wurde. Der ursprünglich geplante 29-Meter-Turm wurde nach Verhandlungen auf 15 Meter reduziert, und die Baubewilligung untersagte Lautsprecher, sodass kein Muezzin vom Turm ruft. Der Streit regte den Autor Felix Mitterer zu seinem Tatort Baum der Erlösung (2009) an.
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