Buchkogel, Berggipfel in der Steiermark, Österreich
Der Wildoner Berg ist ein 550 Meter hoher Gipfel in der südsteirischen Landschaft mit Kalksteinformationen und dichten Buchenwäldern an seinen Hängen. Die Berghänge bestehen aus verschiedenen Gesteinsschichten, die sich über Jahrmillionen gebildet haben und das Gelände prägen.
Archäologische Funde weisen darauf hin, dass der Buchkogel seit 6000 Jahren nahezu durchgehend besiedelt ist; damit zählt er zu den wichtigsten Fundplätzen des Südostalpenraums. Im Mittelalter hieß der langgestreckte Höhenzug Hengist, der Name lebt im Kulturpark Hengist weiter, den Lang, Hengsberg, Wildon, Lebring und Weitendorf 2009 gründeten. 2015 wurden Stocking und Weitendorf in die Marktgemeinde Wildon eingemeindet.
Der Höhenzug hieß im Mittelalter Hengist; den Namen trägt der Kulturpark Hengist, ein Kulturverein der Gemeinden Lang, Hengsberg, Wildon, Lebring und Weitendorf aus dem Jahr 2009. Er veranstaltet Programme zu Kultur, Geschichte, Biologie und Geologie der Kleinregion rund um den Berg.
Der Gipfel liegt auf 550 m, Wildoner Schlossberg (450 m) und Bockberg (449 m) bilden denselben Höhenzug, die Ostseite fällt am steilsten ab. Der Buchenwald ist als Naturschutzgebiet geschützt, Wanderer bleiben auf den markierten Wegen. Die Brandungskehle des Miozänmeeres ist dort zu sehen, wo der Steilabfall in den flachen Hang übergeht.
An der Ostseite des Berges, wo der Steilabfall in den flacheren Hang übergeht, ist die Brandungskehle des Pannonischen Meeres aus dem Miozän im Leithakalk noch sichtbar. Der Höhenzug selbst ist ein Riff dieses Meeres, und derselbe Kalk trägt den Buchenwald des Naturschutzgebiets Wildoner Buchkogel.
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