Villa Guntram Hämmerle, Geschützte Villa in Dornbirn, Österreich.
Die Villa Hämmerle ist eine schlossartige Fabrikantenvilla am oberen östlichen Ende der Dr.-Waibel-Straße in Dornbirn, fertiggestellt 1892. Architekt Julius Rhomberg und Baumeister Josef Anton Albrich gaben ihr einen Palas und einen bergfriedartigen Turm, die auf das feudale Mittelalter verweisen. Sie liegt mit Parkanlage in einem Villenviertel, dessen Gebäude alle Ende des 19. Jahrhunderts entstanden.
Guntram Hämmerle, Mitinhaber der F.M. Hämmerle-Textilwerke, beauftragte die Villa 1890 nach seiner Heirat 1888 mit Natalie Winder. Architekt Julius Rhomberg und Baumeister Josef Anton Albrich vollendeten sie 1892 auf einem Grundstück seines Schwiegervaters, oberhalb des 1873 von seinem Bruder Otto erbauten Wingathofs. Der Entwurf wurde zu einem burgartigen Bau mit wuchtigem Turm umgestaltet.
Die Villa ließ Guntram Hämmerle (1862–1923) errichten, der jüngste Sohn von Franz Martin Hämmerle, dem Gründer der F.M. Hämmerle-Textilwerke, die er mit seinen Brüdern Otto, Viktor und Theodor leitete. 1890, nach der Heirat mit der Fabrikantentochter Natalie Winder, beauftragte er den Bau auf einem Grundstück seines Schwiegervaters.
Die Villa liegt am oberen, östlichen Ende der Dr.-Waibel-Straße im Stadtbezirk Markt, an der Grenze zu Oberdorf, direkt oberhalb des 1873 von Otto Hämmerle erbauten Wingathofs. Sie steht inmitten eines Villenviertels, dessen Gebäude alle Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sind; der Fußweg dorthin führt an mehreren dieser Häuser vorbei.
Der Entwurf der Villa wurde während der Planung geändert: Der erste Entwurf lehnte sich an die benachbarten Villen an, doch Architekt Julius Rhomberg und Bauherr Guntram Hämmerle gestalteten den Bau in ein burgartiges Gebäude mit Palas und einer Art Bergfried um, eine bewusste Anspielung auf das feudale Mittelalter.
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