Burg Arbesbach, Burgruine in Arbesbach, Österreich
Die Burg Arbesbach, der sogenannte Stockzahn des Waldviertels, ist die Ruine einer Höhen- und Felsenburg auf einem Granitfelsen auf rund 900 Meter Seehöhe am westlichen Rand des Waldviertler Hochlandes. Auf den Resten des ehemals fünfeckigen Bergfrieds wurde 1884 eine 18 Meter hohe Aussichtsplattform, die Alexanderwarte, errichtet; sie ist das sichtbare Bauwerk auf dem Felsen.
Die Burg wurde Ende des 12. Jahrhunderts von Hadmar II. von Kuenring errichtet und diente als Außenwerk der Burg Rappottenstein. Im Jahr 1480 zerstörten böhmische Truppen das Bauwerk während kriegerischer Auseinandersetzungen in der Region.
Die Ruine trägt den Spitznamen „Stockzahn des Waldviertels“, weil der ehemalige Bergfried wie ein Zahn aus einem Granitfelsen ragt. Der Name wird lokal noch immer für die Burg verwendet.
Die Ruine kann an Werktagen selbständig erkundet werden; an Wochenenden stehen Mitglieder des Arbesbacher Verschönerungsvereins für Fragen zur Ruine und zum Waldviertel zur Verfügung. Die Alexanderwarte auf dem ehemaligen Bergfried liegt auf 903 m Seehöhe und ist zu Fuß erreichbar; festes Schuhwerk ist im Granitgelände ratsam.
Die Aussichtsplattform, Alexanderwarte genannt, wurde 1884 vom Österreichischen Touristenklub auf den Resten des ehemals fünfeckigen Bergfrieds errichtet. Sie liegt auf 903 m Seehöhe; an Wochenenden beantworten Mitglieder des Arbesbacher Verschönerungsvereins Fragen zur Ruine und zum Waldviertel.
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