Burg Kienburg, Burg in Österreich
Burg Kienburg ist eine Burgruine auf einem steilen Felshügel im Iseltal in der Region Osttirol. Die Anlage besteht aus unregelmäßigen Steinmauern, einem südlichen Hof, der von einer Ringmauer umgeben ist, und einem nördlichen Wohntrakt, der in den Felsen gebaut wurde.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und erhielt ihren Namen von einer Adelsfamilie dieser Zeit. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte sie mehrfach den Besitzer, besonders während regionaler Konflikte zwischen Salzburg und dem Reich, bis sie im späten 16. Jahrhundert nach einem Brand aufgegeben wurde.
Die Burg trägt einen Namen, der aus dem Altdeutschen stammt und Kühnheit bedeutet. Für die Bewohner der Region war sie über Jahrhunderte hinweg ein Zeichen der Macht und des Schutzes, das die Landschaft prägte und in lokalen Geschichten lebendig blieb.
Der Ort ist auf einem steilen Hügel gelegen, daher ist bequemes Schuhwerk und etwas Ausdauer beim Aufstieg erforderlich. Der Zugang erfolgt über Waldwege, und es ist ratsam, bei Regen vorsichtig zu sein, da die Pfade rutschig werden können.
Die Burg wurde während des Zweiten Weltkriegs von einer amerikanischen Bombe getroffen, was massive Zerstörungen an den Hauptgebäuden und dem Turm verursachte. Teile des Stahlmantels der Bombe sind bis heute sichtbar und erinnern an diesen unerwarteten Einschlag auf die Burg.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.