Wiener Wasserwelt, Wasserbrunnenanlage im Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus, Wien, Österreich
Die Wiener Wasserwelt ist ein Kunstprojekt mit Wasserbrunnen und Skulpturen, das sich vom Meiselmarkt entlang der Meiselstraße bis zum Kardinal-Rauscher-Platz erstreckt. Das System verbindet mehrere künstlerische Installationen zu einer zusammenhängenden Landschaft im öffentlichen Raum.
Das Projekt entstand in den 1990er Jahren als Teil der U3-U-Bahn-Erweiterung und war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Architekten und bildenden Künstlern. Die Installation wurde später renoviert und teilweise umgestaltet, um neue Sitz- und Grünflächenbereiche zu schaffen.
Der Ort trägt seinen Namen wegen der Wasserfontänen und Brunnen, die das Straßenbild prägen und Nachbarn zusammenbringen. Die Installation schafft Treffpunkte, wo Menschen sich im Freien begegnen und die Wasserspiele beobachten.
Der Ort ist leicht zu Fuß entlang der Straße zu erkunden und kann von verschiedenen Punkten aus besucht werden. Die besten Aussichten auf die Wasserinstallationen bieten sich an sonnigen Tagen, wenn das Licht auf die Fontänen fällt.
Eine der markantesten Werke ist der Lebensbaum, eine Skulptur mit integrierten Solarpanelen, die Solarenergie nutzt. Diese Kombination aus Wasserkunst und erneuerbarer Energietechnik unterscheidet das Projekt von anderen öffentlichen Kunstinstallationen.
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