Einödhöhle, Naturdenkmalhöhle in Pfaffstätten, Österreich.
Die Einödhöhle ist eine Naturdenkmalhöhle in Pfaffstätten mit zwei Eingängen, die durch Gänge mit unterschiedlichen geologischen Formationen führen. Im Inneren finden sich Räume wie die Thronsaal und die Trümmerhalle, die sich etwa 371 Meter über dem Meeresspiegel befinden.
Die Höhle entstand vor etwa 20 Millionen Jahren durch Küstenerosionsprozesse während des Tertiär. Sie wurde am 22. April 1925 offiziell für Besucher geöffnet.
Die lokalen Bezeichnungen im Inneren spiegeln natürliche Merkmale wider, wie der Passage der Erodierten Wand und der Fledermauskorridor, die beide Eingänge verbinden. Diese Namen zeigen, wie Besucher und Einheimische die Räume im Laufe der Zeit wahrgenommen und beschrieben haben.
Von Oktober bis Mai ist der Zugang ins Höhleninnere eingeschränkt, um kleine Hufeisennase während ihrer Winterruhe zu schützen. Besucher sollten diese Sperrzeit beachten, wenn sie die Höhle erkunden möchten.
Die Höhle stellt die größte erhaltene junge tertiäre Brandungshöhle am westlichen Rand des Wiener Beckens dar. Diese seltene Formationsart entstand unter ganz bestimmten geologischen Bedingungen, die heute kaum noch entstehen.
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