Kapuzinerkloster Feldkirch, Kapuzinerkloster in Feldkirch, Österreich
Das Kapuzinerkloster Feldkirch, 1602 gegründet, umfasst die Kirche Mariä Opferung, einen schlichten Rechteckbau mit flacher Holzbalkendecke, Chor, Mönchschor und Satteldach mit Dachreiter. Der neuromanische Hochaltar entstand 1890 bis 1893 nach Plänen von Pater Virgil Gangl und in Ausführung von Kapuzinerbruder Wenzel Schnitzer. Im rechten Winkel zur Kirche steht die Fideliskapelle mit einem neugotischen Altar von 1911 aus der Werkstatt von Fidelis Rudhart.
Das Kloster wurde 1602 gegründet und durchlebte während des Zweiten Weltkriegs eine Zeit der Schließung und Konfiszierung. Nach seiner Wiedereröffnung wurde es 2007 vollständig renoviert und wiederhergestellt.
Das Kloster ist mit dem heiligen Fidelis von Sigmaringen verbunden, dessen Verehrung sich in jährlichen Feierlichkeiten widerspiegelt. Besucher können die Kapelle sehen, die diesem Heiligen gewidmet ist und sein Andenken bewahrt.
Das Kloster bietet Unterkunftsmöglichkeiten für Pilger und Gruppen an und hat einen speziellen Bereich für Lebensmittelverteilung. Besucher sollten voraus planen, wenn sie übernachten oder an speziellen Veranstaltungen teilnehmen möchten.
Die im rechten Winkel zur Kirche errichtete Fideliskapelle birgt die ursprüngliche Zelle des heiligen Fidelis, die 1729 mit seinem Getäfel, Schreibpult, Holzsarg und Betschemel angebaut wurde. 2007 entstand dort ein Ausstellungsraum zum Heiligen.
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