Burg Krempelstein, Mittelalterliche Burg in Esternberg, Österreich
Burg Krämpelstein ist eine Burg in Esternberg, die auf einem Felsvorsprung über der Donau steht und ein vierstöckiges befestigtes Bauwerk mit gotischen Fenstern bildet. Die innere Struktur weist antike Wendeltreppen auf und die Anlage war ursprünglich als Wehranlage konzipiert.
Das Bauwerk wurde 1337 erstmals dokumentiert und diente damals als Zollstation und Rückzugsort für die Bischöfe von Passau. Später wurde die Anlage Teil Österreichs, das die Region 1782 übernahm.
Die Burg trägt den Beinamen Schneiderburg nach einer Geschichte über einen Schneider, der dort mit seiner Ziege lebte, bevor er tödlich abstürzte. Diese volkstümliche Überlieferung ist eng mit der lokalen Identität des Ortes verwoben.
Die Burg ist in Privatbesitz und der Zugang ist eingeschränkt, daher sollten Besucher die vor Ort angebrachten Schilder beachten. Es ist ratsam, die Einschränkungen zu respektieren und von außen die Architektur und die Lage über dem Fluss zu bewundern.
Bei Ausgrabungen 1845 wurden römische Münzen aus den Jahren 284 bis 306 n. Chr. gefunden, was darauf hindeutet, dass ein römischer Wachturm dem heutigen Bauwerk vorausging. Diese archäologischen Funde zeigen die lange Besiedlungsgeschichte des Standorts über Jahrhunderte hinweg.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.