Burg Neuhaus, Mittelalterliche Burgruine in Stubenberg, Österreich
Burg Neuhaus bei Stubenberg ist eine mittelalterliche Burgruine, die auf einem Felsen oberhalb der Feistritz-Schlucht thront und mit ihren dicken Steinmauern und einem Wehrturm das Landschaftsbild prägt. Das Anwesen beherbergt heute Wohnungen und Suiten für Gäste, die das historische Gebäude besuchen möchten.
Die Burg wurde Mitte des 14. Jahrhunderts vom Geschlecht der Stubenberg erbaut und 1375 mit Hans von Neuhaus urkundlich erwähnt. Nach einem Brand 1541, bei dem das Archiv vernichtet wurde, ließ Sigmund Drachsler sie in der jetzigen Gestalt wieder aufbauen. 1663 erwarb Georg Andree Freiherr von Wurmbrand-Stuppach die Herrschaft und verstärkte die Burg angesichts der Türkenkriege und der Kuruzen. Um 1800 zerstörte ein Blitzschlag die Burg fast völlig; 1982 begann die Familie Vetter von der Lilie mit der Revitalisierung.
Der Name Neuhaus („neues Haus“) erscheint in einer Urkunde von 1375, die Hans von Neuhaus, einen Ministerialen der Stubenberg, nennt. Die Familie Drachsler besaß die Burg ab etwa 1455; nach dem Brand von 1541, bei dem das Archiv vernichtet wurde, ließ Sigmund Drachsler sie in der heutigen Gestalt wieder aufbauen. 1663 erwarb Georg Andree Freiherr von Wurmbrand-Stuppach die Herrschaft und verstärkte die Befestigungen gegen osmanische und Kuruzen-Einfälle. Die Burg wurde mit dem Steirischen Wahrzeichen ausgezeichnet.
Der Ort ist nicht für allgemeine Führungen öffentlich zugänglich, kann aber über die angebotenen Unterkunftsoptionen erkundet werden. Für Informationen zur Verfügbarkeit und Buchung sollten Interessierte die Kontaktadresse nutzen.
Der Palas, der Wohnturm, ist 32 Meter hoch und gilt als ältestes Hochhaus der Steiermark. Ab 1982 ließ die Familie Vetter von der Lilie die Schutthalden abtransportieren, einen neuen Dachstuhl aufsetzen und den Wohntrakt weitgehend originalgetreu rekonstruieren; im dritten Stock wurden Ferienwohnungen eingerichtet.
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