Burg Ramschwag, Mittelalterliche Burgruine in Nenzing, Österreich
Burgruine Ramschwag ist eine mittelalterliche Burganlage auf einem Hügel mit steilen Hängen bei Nenzing, die einen zentralen Wohnturm und eine Ringmauer mit einem Hof von etwa 42 mal 38 Metern aufweist. Die Mauern zeigen die klassische Struktur einer Wehranlage mit dicken Steinwänden zur Verteidigung gegen Angreifer.
Die Burg wurde zwischen 1270 und 1290 von den Rittern von Ramschwag gegründet und wechselte später in den Besitz der Herren von Landenberg-Greifensee sowie Graf Rudolf von Montfort-Feldkirch. Der Bau hing mit der wachsenden Macht dieser Adelsfamilien in der Region zusammen.
Die Ruine zeigt noch heute Merkmale aus der mittelalterlichen Bauweise, wie die dicken Mauern und künstliche Erdaufschüttungen auf der Westseite. Diese Details erzählen von der Art, wie Menschen damals Burgen bauten und verteidigten.
Die Ruine ist über markierte Wege vom Zentrum Nenzing erreichbar und bietet Informationstafeln zur mittelalterlichen Geschichte und Bauweise. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Aufstieg steil ist und die Wege uneben verlaufen.
Während des Appenzeller Krieges 1405 brannten lokale Bauern aus dem Walgau diese Burg zusammen mit drei weiteren Festungen in einer einzigen Nacht nieder. Dieses Ereignis zeigt die Kraft der Bauernbewegung gegen die Macht des lokalen Adels.
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