Burg Schauenstein, Mittelalterliche Burgruine in Pölla, Österreich.
Schauenstein ist die Ruine einer Höhenburg auf 460 m ü. A. bei Pölla im Waldviertel in Niederösterreich. Erhalten sind der fünfeckige, 30 Meter hohe und besteigbare Bergfried sowie der Palas. Vom Turm reicht der Blick ins Kamptal.
Schauenstein wurde 1175 mit Poppo von Schauenstein erstmals urkundlich erwähnt; zu den späteren Besitzern zählten die Kuenringer und die Sonnberger. 1467 übergab Ulrich von Grafenegg die Burg an Matthias Corvinus, danach eroberten kaiserliche Truppen unter Friedrich III. sie. Im 16. Jahrhundert erneuert, erwarben 1622 die Kuefstein die Burg und verbanden die Herrschaft mit Greillenstein. 1645 eroberten und zerstörten schwedische Truppen sie; danach wurde sie nicht wieder aufgebaut.
Der Name Schauenstein geht auf Poppo von Schauenstein zurück, der 1175 urkundlich erwähnt wurde. 1622 verbanden die Kuefstein die Herrschaft Schauenstein mit Greillenstein; nach der Zerstörung durch die Schweden 1645 blieb die Burg Ruine. Heute steigt man auf den 30 Meter hohen, fünfeckigen Bergfried aus dem 13. Jahrhundert und blickt ins Kamptal.
Die Ruine ist von mehreren Wanderwegen erreichbar, die von den umliegenden Dörfern aus beginnen und unterschiedliche Längen bieten. Am Ziel angekommen, kann man einen Schlüssel vom Hotel Wegscheidhof oder dem Gasthaus Speneder holen, um den Turm zu besteigen.
Der fünfeckige, 30 Meter hohe und besteigbare Bergfried stammt aus dem 13. Jahrhundert und bietet Aussicht auf das Kamptal; auch der Palas ist erhalten. 1645 eroberten und zerstörten schwedische Truppen die Burg im Dreißigjährigen Krieg, wieder aufgebaut wurde sie nicht. Sicherungsarbeiten erfolgten erst im letzten Jahrzehnt.
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