Burg Stein, Burg in Österreich
Burg Stein war eine Höhenburg auf dem Minaberg etwa zwei Kilometer von Reichersberg entfernt. Sie besaß massive Steinmauern und wurde auf einer erhöhten Position errichtet, um das Tal und die Handelsrouten zu überwachen.
Die Burg wurde 1085 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt und von Albuin I. erbaut, der Verwandter des Klostergründers war. Im Dezember 1153 wurde sie von Herzog Heinrich II. erobert und zerstört, nachdem Streitigkeiten um Landbesitz zwischen den Burgherren und der Kirche entstanden waren.
Der Name Burg Stein stammt von der Familie, die sie bewohnte, und reflektiert die Machtverhältnisse im Mittelalter zwischen Adel und Kirche. Heute können Besucher an diesem Ort erkennen, wie wichtig Burgen für die Kontrolle des Landes und der Handelswege waren.
Die Ruinen liegen auf dem Minaberg und sind über ausgeschilderte Wanderwege leicht zu erreichen. Der Ort ist offen zugänglich, und Besucher können zu jeder Zeit herumgehen und die Überreste erkunden.
Archäologische Funde deuten darauf hin, dass der Ort bereits in römischer Zeit genutzt wurde, mit Münzen von Kaisern wie Domitian und Antoninus Pius. Dies zeigt, dass die Stelle über Jahrhunderte hinweg strategisch wichtig war und Menschen dort verweilten, lange bevor die mittelalterliche Burg entstand.
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