Burgruine Eibenstein, Burgruine in Raabs an der Thaya, Österreich
Burgruine Eibenstein ist die Ruine einer Höhenburg am Südufer der Thaya, gegenüber der Ortschaft Eibenstein mit ihrer Pfarrkirche zum Heiligen Ägidius. Erhalten sind Mauerreste der Nordmauer, die auf einer steilen Felswand errichtet wurde, sowie die Grundmauern einer Kapelle.
Eibenstein wurde 1194 erstmals urkundlich erwähnt. Am 24. April 1543 wurde die Burg an die Brüder Christoph und Erasmus von Schneckenreith verkauft, deren Familie 1569 ausstarb. Zu unbekanntem Zeitpunkt kam sie zur Herrschaft Drosendorf und steht heute im Besitz der Familie Hoyos. Während des Dreißigjährigen Krieges soll die Ruine zumindest vorübergehend bewohnt gewesen sein.
Die Ruine zeigt, wie Menschen im Mittelalter ihre Häuser und Kapellen auf steilen Felsen bauten, um Flussübergänge zu schützen. Der Ort erzählt von der Lebensweise der Adeligen, die hier wohnten und das Land kontrollierten.
Die Ruine kann das ganze Jahr über kostenlos besucht werden und ist über gekennzeichnete Wege vom Dorf Eibenstein aus erreichbar. Der steile Kletterweg erfordert gutes Schuhwerk und Vorsicht, besonders bei feuchtem Wetter.
Ein großer Teil der Nordmauer ist 1867 in die Thaya gestürzt und liegt seitdem auf dem Flussbett. Dieser Einsturz hat das Aussehen der Ruine dauerhaft verändert und macht das Wasser unterhalb zu einem unerwarteten Teil der Geschichte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.035 Mitwirkenden weltweit.