Burgruine Hohenburg, Mittelalterliche Burgruine in Lurnfeld, Österreich
Die Burgruine Hohenburg auf Rosenberg ist eine mittelalterliche Burganlage, die sich über einen länglichen Felsgrat erstreckt und etwa 80 Meter lang und 12 Meter breit ist. Die Anlage zeigt die typischen Merkmale einer hochmittelalterlichen Höhenburg mit einem zentralen Graben.
Die erste schriftliche Erwähnung von Hohenburg stammt aus dem Jahr 1142 als 'castrum Hohenburc', als es als Ancestrale der Grafen von Lurn diente. Die Anlage bezeugt damit die Macht dieser Adelsfamilie in der Region während des Hochmittelalters.
Die Kapelle der Burg wurde 1707 in die Wallfahrtskirche Maria in Hohenburg umgewandelt und symbolisiert damit einen Wandel von militärischer zu religiöser Bedeutung. Heute ist dieser Ort für Besucher ein Zeichen dafür, wie mittelalterliche Befestigungen im Lauf der Zeit neue Funktionen erhielten.
Der Ort ist zu Fuß erreichbar und bietet Besuchern einen freien Zugang zu den Überresten der Burganlage. Die steile Lage auf dem Felsrücken erfordert gutes Schuhwerk und Trittsicherheit beim Erkunden der Ruine.
Die extrem schmale Breite von nur 12 Metern bei einer Länge von 80 Metern ist eine besondere Bauweise, die zeigt, wie Burgenbauer mit schwierigem Gelände umgingen. Diese ungewöhnliche Proportionen machen sie zu einem bemerkenswerten Beispiel mittelalterlicher Anpassung an die natürliche Topografie.
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