Fuchsenfeldhof, Kommunaler Wohnkomplex in Meidling, Wien, Österreich.
Der Fuchsenfeldhof ist eine Wohnanlage in Meidling mit 481 Wohnungen, die sich über vier miteinander verbundene Innenhöfe verteilen. Die Arkaden verbinden diese Räume untereinander und bieten mehrere Zugänge von den umliegenden Strassen aus.
Die Anlage entstand zwischen 1922 und 1925 und war das erste Wohnprojekt, das durch Wiens Wohnungssteuer finanziert wurde. Dieses Projekt markierte den Beginn einer neuen Ära im sozialen Wohnungsbau der Stadt.
Der Komplex trägt seinen Namen von einem Fuchskopf-Brunnen, der sich in einem der Innenhöfe befindet und die Anlage prägt. Die Bewohner nutzen die gemeinsamen Räume und begegnen sich in den durch Arkaden verbundenen Höfen, wo Kinderskulpturen an musizierend e Kinder erinnern.
Der Zugang erfolgt über Längenfeldgasse 68 sowie von Karl-Löwe-Gasse, Aßmayergasse und Murlingengasse aus, wodurch sich mehrere Wege durch die Anlage eroffnen. Besucher können die Hofe und offenen Bereiche frei erkunden, ohne dass besondere Ausrustung oder Vorbereitung notwendig ist.
Wahrend der Februar-Kämpfe 1934 spielte die Anlage eine wichtige Rolle im bewaffneten Widerstand der Republikanischen Schutzbund gegen die austrofaschistische Regierung. Dieses Kapitel macht den Ort zu einem stillen Zeugnis einer turbulenten Zeit in Wiens Geschichte.
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