Weltmaschine des Franz Gsellmann, Kinetische Skulptur in Edelsbach bei Feldbach, Österreich.
Die Weltmaschine ist eine kinetische Skulptur aus Metall und Elektronik, die in Edelsbach bei Feldbach zu sehen ist und durch elektrische Motoren in ständige Bewegung versetzt wird. Das Gerüst aus Stahlteilen zeigt zahlreiche rotierende und schwingende Komponenten, die ineinander greifen und ein hypnotisierendes Spiel aus Mechanik und Geometrie bilden.
Die Maschine wurde ab 1958 von Franz Gsellmann entworfen und gebaut, nachdem dieser das Atomium in Brüssel besucht hatte und sich davon inspirieren ließ. Der Künstler arbeitete über zwei Jahrzehnte an der Verwirklichung dieser mechanischen Vision, bis sie schließlich vollendet war.
Die Maschine verkörpert den Traum eines Künstlers, Technik in Bewegung zu zeigen und wird von Besuchern als Ausdruck persönlicher Leidenschaft wahrgenommen. Sie erzählt von einem einzelnen Menschen, der sich entschied, seine Vision ohne Abkürzungen umzusetzen.
Die Installation steht im Freien und ist ganzjährig sichtbar, wobei die beste Beobachtung der Bewegungen stattfindet, wenn die Motoren in Betrieb sind. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und Zeit einplanen, um die verschiedenen mechanischen Abläufe in Ruhe zu beobachten.
Bei der Aktivierung der Maschine floss so viel elektrischer Strom, dass der ganze Ort vorübergehend ohne Strom war. Dieses Ereignis zeigt, wie kraftvoll die Installation sein kann und unterstreicht die handwerkliche Kühnheit ihres Schöpfers.
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