Herz-Jesu-Sühnekirche, Neuromanische Pfarrkirche in Dornbach, Hernals, Wien, Österreich.
Die Herz-Jesu-Sühnekirche ist eine römisch-katholische Kirche im Wiener Bezirksteil Dornbach, die 1931/32 nach Plänen von Bruno Buchwieser senior erbaut wurde. Ihr neuromanischer Basilikastil greift den Historismus auf; das Langhaus ist dreischiffig, über dem Stufenportal sitzt ein großes Radfenster. Um 1960 wurde im Tympanon ein Betonrelief mit den Herzen Jesu und Mariä eingesetzt, und in der Vorhalle liegen die Familien-Kapelle und die Krieger-Kapelle.
Die Kirche wurde 1931/32 nach Plänen von Bruno Buchwieser senior im Auftrag des Canisiuswerks erbaut und 1933 der Kongregation von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens als Rektoratskirche übertragen. 1937 wurde die Pfarre selbstständig. Der Standort am Frauenfeld erinnert an den Durchbruch der Truppen König Johanns III. Sobieski 1683 gegen die osmanische Belagerung Wiens.
Die Kirche ist den heiligsten Herzen Jesu und Mariä geweiht. Sie steht am Frauenfeld, wo 1683 die Truppen König Johanns III. Sobieski die osmanische Belagerung Wiens durchbrachen; der König führte eine Abbildung der Schwarzen Madonna von Częstochowa mit sich, worauf Papst Innozenz XI. den Festtag Mariä Namen verbindlich einführte. In Hernals wird er hier als eigene Pfarrfeier begangen.
Das Innere ist vom Haupteingang aus zugänglich und bietet Platz für Besucher und Gläubige während der Gottesdienste. Es empfiehlt sich, die Website oder lokale Informationen zu überprüfen, um die genauen Öffnungszeiten und Besuchsbedingungen zu erfahren.
Eine Mosaikarbeit von Ernst Bauernfeind aus dem Jahr 1991 aktualisierte den Innenraum und gibt der Apsis ein zeitgenössisches künstlerisches Aussehen. Diese Ergänzung zeigt, wie die Kirche ihre Tradition bewahrt hat, während sie sich modernen Kunstformen öffnet.
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