Schloss Hüttenstein, Neugotisches Schloss in Sankt Gilgen, Österreich
Schloss Hüttenstein ist ein neugotisches Schloss in Sankt Gilgen, Österreich, das zwischen dem Wolfgangsee und dem Mondsee liegt und vier achteckige Ecktürme sowie einen vorspringenden Mitteltrakt mit Erkerfenstern besitzt. Das Gebäude erhebt sich auf einem Felssockel und verbindet mittelalterliche Bauformen mit Ergänzungen aus dem 19. Jahrhundert.
Der Standort wurde 1329 als Festung gegründet und diente über Jahrhunderte als Zentrum regionaler Macht. Ein umfangreicher Umbau im Jahr 1843 gab dem Gebäude seine heutige neugotische Gestalt.
Der Name Hüttenstein verweist auf die alte Bezeichnung für den Felsen, auf dem die Anlage steht, was die enge Verbindung zwischen Ort und Bauwerk zeigt. Von außen wirkt das Gebäude mit seinen achteckigen Türmen wie eine Kulisse aus einem Märchenbuch, was Besucher oft dazu bringt, am Ufer des Krottensees stehen zu bleiben und es zu fotografieren.
Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist von innen nicht zugänglich, lässt sich aber gut von den Wegen rund um den Krottensee aus betrachten. Der Blick vom Seeufer aus ist besonders klar, da die Türme dort deutlich über die Baumlinie hinausragen.
Obwohl der neugotische Außenbau aus dem 19. Jahrhundert stammt, ruhen die Fundamente noch auf dem ursprünglichen mittelalterlichen Mauerwerk von 1329. Im Kellergeschoss sind noch Gewölbestrukturen erhalten, die deutlich älter sind als das Gebäude, das man heute von außen sieht.
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