Kapuzinerkloster Gauenstein, Kapuzinerkloster in Schruns, Österreich
Das Kapuzinerkloster Gauenstein steht auf einem steilen Felshügel im Gaueserwald und beherbergt eine rechteckige Kirche mit Satteldach und Glockenturm. Die Struktur des Klosters wird von Steinfundamenten geprägt, die sich dem unebenen Gelände anpassen.
Die Stätte begann als Einsiedlei im frühen 18. Jahrhundert und entwickelte sich dann unter Kaiser Joseph II in den 1780er Jahren zu einem Kapuzinerkloster. Diese Umwandlung spiegelt die religiösen Reformen dieser Epoche wider.
Die Klosterkirche zeigt ein Gemälde der Schmerzensmutter von Johann Paul Scheiber aus dem Jahr 1750 und Kreuzwegstationen von Josef Bertle. Diese Werke prägen das Innere des Gebetsraums und zeigen die künstlerische Ausgestaltung des Ortes über Generationen hinweg.
Das Kloster liegt an der Gauesweg 1 in Schruns und kann über die Telefonummer +43 5556 73134 kontaktiert werden. Bei einem Besuch sollte man mit steilen Wegen und unebenen Flächen rechnen, die gutes Schuhwerk erfordern.
Der ummauerte Klostergarten enthält Maschinengebäude und Überreste einer früheren Materialseilbahn, die das Tal mit dem Kloster verband. Diese Infrastruktur zeigt, wie Versorgungsgüter einst auf dieser schwer zugänglichen Höhe befördert wurden.
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