Ibmer Moor, Naturschutzgebiet und Moor im Bezirk Braunau am Inn, Österreich
Das Ibmer Moor ist ein Naturschutzgebiet und Moorland, das sich über etwa 2000 Hektar zwischen Eggelsberg, Moosdorf und Franking erstreckt. Es handelt sich um die größte zusammenhängende Moorlandschaft Österreichs mit unterschiedlichen Lebensräumen.
Die Gegend war seit Jahrhunderten Moorland, erlebte aber ab den 1970er Jahren tiefgreifende Veränderungen durch Torfabbau und Entwässerung. Diese Eingriffe führten dazu, dass Teile des Lebensraums verlorengingen, bevor Schutzmaßnahmen begannen.
Das Moor prägt das Landschaftsbild dieser Region und zeigt, wie Menschen und Natur hier zusammenleben. Besucher können sehen, wie die Wiesenflächen und Moore das tägliche Leben der nahegelegenen Dörfer beeinflussen.
Ein Lehrpfad mit informativen Tafeln führt Besucher durch verschiedene Bereiche des Moores und erklärt die ökologischen Besonderheiten der Landschaft. Der Weg ist gut gekennzeichnet und ermöglicht Erkundungen in unterschiedlichen Jahreszeiten.
Das Gebiet beherbergt fleischfressende Pflanzen wie das Sonnentau, die sich an die nährstoffarmen Bedingungen des Moores angepasst haben. Diese seltenen Arten sind nur an wenigen Stellen Europas zu finden.
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