Imbergkirche, Katholische Kirche in Altstadt, Salzburg, Österreich.
St. Johann am Imberg ist eine Kirche am rechten Ufer der Salzburger Altstadt und verbindet romanische Kernstrukturen mit barocken Elementen in seinem Aufbau. Das Gebäude prägt mit seiner Lage an der Hangseite ein charakteristisches Erscheinungsbild des Viertels.
Das Gebäude wird erstmals in schriftlichen Aufzeichnungen aus dem 14. Jahrhundert erwähnt und hat seinen Namen von einer historischen Ortsbezeichnung des Kapuzinerbergs. Über die Jahrhunderte hinweg durchlief es verschiedene Veränderungen und Renovierungen.
Die Kirche zeigt Merkmale aus mehreren Epochen, wobei der Hochaltar mit seinen Gemälden aus dem 17. Jahrhundert zwei Heilige darstellt, die in der religiösen Praxis der Gemeinde eine Rolle spielen. Besucher können diese künstlerischen Arbeiten während der offenen Zeiten betrachten und die Verbindung zur lokalen Glaubenstradition nachvollziehen.
Man erreicht die Kirche nach einem Aufstieg über die Steingasse und Imbergstiege, wobei zahlreiche Treppen zu bewältigen sind, oder alternativ über die Linzergasse in der Nähe des Kapuzinerklosters. Das Gebäude ist täglich geöffnet, hat aber Zeiten, zu denen Messen stattfinden und der Zugang begrenzt sein kann.
Die Kirche stand einer bekannten Persönlichkeit der Musikgeschichte besonders nah, die regelmäßig den Aufstieg zur Kirche unternehmen würde. Dies zeigt die tiefe Verflechtung zwischen dem Ort und dem kulturellen Leben der Stadt.
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