Innerberger Stadel, Denkmalgeschütztes Gebäude in Steyr, Österreich
Der Innerberger Stadel ist ein Gebäude mit Renaissancearchitektur am Grünmarkt, das mit aufwendigen Sgraffito-Verzierungen und einem doppelköpfigen Adler auf der Fassade besticht. Der Bau umfasst mehrere Geschosse mit reich verzierten Außenwänden und dient heute als Museum.
Das Gebäude wurde 1612 bis 1613 errichtet und diente zunächst als Vorratspeicher. 1628 übernahm die Innerberger Hauptgewerkschaft das Haus, um dort ihre Eisenhandelsgeschäfte zu betreiben.
Das Gebäude beherbergt das Stadtmuseum und zeigt lokale Handwerkstraditionen sowie die berühmte Sammlung der Steyrer Krippe, Schnitzfiguren, die seit Generationen in dieser Region hergestellt werden. Die Ausstellung vermittelt, wie wichtig diese handwerklichen Fähigkeiten für die Identität der Stadt sind.
Das Museum ist mittags und nachmittags an mehreren Wochentagen geöffnet, wobei Sie je nach Jahreszeit unterschiedliche Öffnungszeiten erwarten sollten. Die Räume sind über Treppen zugänglich, daher sollten Sie Treppen bewältigen können.
Der eiserne Wasserspeier ragt aus der Kehle zwischen den beiden Satteldächern, über dem Schriftband „INNBERGER STADEL“. Nach 1908 war der Abbruch zugunsten eines Postgebäudes geplant; Erzherzog-Thronfolger Franz Ferdinand setzte sich für den Erhalt ein, die Post kam 1911 ins Dornhaus.
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