Hermannshöhle, Naturdenkmalhöhle in Kirchberg am Wechsel, Österreich.
Die Hermannshöhle ist eine Höhle mit mehreren Ebenen und über vier Kilometer langen Gängen, in denen Stalaktiten und Stalagmiten aus Kalkstein entstanden sind. Die Höhle wurde im Laufe von Jahrtausenden durch Wasser geformt und zeigt beeindruckende natürliche Strukturen an allen Seiten.
Die Höhle wurde 1931 unter Denkmalschutz gestellt und erhielt damit den Status eines Naturmonumentes. Dieser Schritt markierte den Beginn systematischer Schutzmaßnahmen für die wertvollen geologischen Formationen.
Führungen durch das Höhlensystem vermitteln Wissen über die geologischen Prozesse und die Naturgeschichte der unterirdischen Formationen Niederösterreichs.
Besucher können von Mai bis Oktober an geführten Touren teilnehmen, die regelmäßig angeboten werden. Ein festes Schuhwerk und warme Kleidung sind empfehlenswert, da die Höhle ganzjährig kühl bleibt und die Wege teilweise feuchtig sind.
Acht Fledermausarten nutzen die Höhle als Winterquartier und machen sie zu einem kritischen Unterschlupf für diese geschützten Säugetiere. Die dunklen Kammern bieten ideale Bedingungen für ihren Winterschlaf.
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