Gschwendtobel-Brücke, Brücke in Vorarlberg, Österreich
Die Gschwendtobel-Brücke ist eine gedeckte Holzbrücke, die den Fluss Subersach in einem schmalen Tal zwischen Egg und Lingenau überquert und etwa 41 Meter lang und über 5 Meter breit ist. Das Bauwerk besteht aus großen Teilen von Weißtannenholz, das sorgfältig zusammengefügt wurde, mit einem Holzdach und seitlichen Öffnungen, die Licht ins Innere lassen.
Die Brücke wurde 1836 nach Plänen des Ingenieurs Alois Negrelli erbaut und war Teil einer neuen Straße, die Großdorf mit Lingenau verbinden sollte. Die Gemeinden Egg und benachbarte Orte trugen gemeinsam zu den Kosten bei, wodurch dieser Bau zu einem wichtigen Verkehrsleben zwischen den Regionen des Bregenzerwaldes wurde.
Die Gschwendtobel-Brücke trägt den Namen des Tals, das sie überquert, und ist für die Gemeinden Egg und Lingenau ein Symbol ihrer gemeinsamen Geschichte. Heute nutzen vor allem Wanderer und Radfahrer die Brücke, um die Ruhe dieses Ortes zu erleben und sich an die Zeit zu erinnern, als solche Bauwerke das Leben der Menschen miteinander verbanden.
Die Brücke ist frei zugänglich und wird am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad überquert, da sie heute hauptsächlich als historisches Denkmal genutzt wird. Der beste Besuch ist bei guter Witterung möglich, wenn man die umgebende Landschaft mit Wiesen und Hügeln genießen kann.
Die Brücke ist aus Weißtannenholz gebaut, einem besonders wetterbeständigen Material, das von Waldarbeitern aus den umliegenden Wäldern gewonnen wurde. 1969 wurde ein neuer Übergang gebaut, der die historische Brücke überflüssig machte, aber dadurch wurde sie als Denkmal erhalten und kann heute genau so besichtigt werden, wie sie vor fast zwei Jahrhunderten erbaut wurde.
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