Ruine Hinterhaus, Mittelalterliche Burgruine in Spitz, Österreich
Ruine Hinterhaus ist eine Burgruine auf einem Felsen oberhalb der Wachaustadt Spitz an der Donau in Niederösterreich. Von den erhaltenen Mauerresten und einem aufragenden Turm aus überblickt man das gesamte Donautal.
Die Hauptburg bestand bereits im 12. Jahrhundert, erstmals erwähnt wurde die Anlage 1243. Im 13. und 14. Jahrhundert hatten die Ritter von Spitz die Burg inne, die den Kuenringern unterstanden. 1970 kam die Ruine in den Besitz der Marktgemeinde Spitz, ab 1977 begann der damalige Verkehrsverein mit Instandhaltung und Restaurierung.
Die Ruine wird auch Oberhaus genannt, das obere Haus, ein Gegenstück zu Hinterhaus, dem hinteren Haus, wegen ihrer Lage über und hinter dem Ort Spitz. Der Ortssage nach erscheint alljährlich am Todestag ihres Gatten der Geist der Adelheid, der Frau Heinrichs des Eisernen, auf der Ruine, weil dieser noch im Trauerjahr erneut heiratete.
Die Ruine ist von der Ortsmitte von Spitz zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar, der Aufstieg ist jedoch steil und auf nassem Untergrund rutschig. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert; der Eintritt ist frei.
Der älteste Teil der Burg, die Hauptburg, bestand bereits im 12. Jahrhundert, also vor der ersten urkundlichen Erwähnung von 1243. Der örtlichen Sage nach erscheint jedes Jahr am Todestag ihres Gatten der Geist der verstorbenen Adelheid auf der Ruine, weil Heinrich der Eiserne noch im vorgeschriebenen Trauerjahr erneut heiratete und kurz darauf starb.
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