Schloss Landeck, Mittelalterliche Burg in Landeck, Österreich
Schloss Landeck steht im Süden der Stadt Landeck auf einer felsigen Kuppe zwischen östlichem Talgehänge und dem tief eingeschnittenen Inn. Anfangs war es eine einfache trapezoide Anlage mit südlichem Bergfried, nördlichem rechteckigem Palas und verbindender Ringmauer. Im 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts wurde der Burghof westlich mit der Burgkapelle hl. Stephan und östlich mit Nebentrakten verbaut; unterhalb entstanden an drei Seiten Zwingeranlagen und eine Vorburg mit drei dreiviertelrunden Ecktürmen und Schlüsselscharten.
Die Burg entstand im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts als tirolisch landesfürstliche Gerichtsburg und wurde 1296 urkundlich erstmals erwähnt. Sie war als Pflege oder Pfandlehen vergeben: von 1518 bis 1549 an Burg Schrofenstein, von 1549 bis 1705 an die Gienger, zeitweise an die Grafen von Spaur. Ab 1706 verwalteten landesfürstliche Richter die Burg. 1840 wechselte der Gerichtssitz in die Herzog-Friedrich-Straße, die Burg wurde militärische Kaserne; 1942 kaufte die Stadt Landeck das Schloss, von 1967 bis 1973 wurde es zum Bezirksmuseum Landeck umgestaltet.
Das Regionalmuseum in der Burg zeigt die Geschichte und Kultur des Tiroler Oberlandes durch alte Gegenstände und lokale Kunstwerke. Besucher erhalten Einblick in das Leben und die Traditionen der Menschen aus dieser Bergregion.
Das Gelände ist für Besucher an den meisten Tagen zugänglich, und es wird empfohlen, festes Schuhwerk mitzubringen, da der Aufstieg zur Burg steil ist. Die Anfahrt mit dem Auto ist gut möglich, und es gibt Parkmöglichkeiten in der Nähe des Ortes.
Der Name des Schlosses meint keinen See, sondern die Felskuppe zwischen östlichem Talgehänge und dem tief eingeschnittenen Inn. Ab 1840 diente der frühere Gerichtssitz als militärische Kaserne; erst 1942 kaufte die Stadt Landeck das Schloss, und die Restaurierung von 1967 bis 1973 machte daraus das Bezirksmuseum.
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