Schloss Limberg, Renaissanceschloss in Maissau, Österreich
Schloss Limberg ist eine zweigeschoßige Vierflügelanlage mit spätgotischem Kern, die um 1570 ausgebaut wurde, wie die Inschrift über dem Südportal zeigt. Die neunachsige Südfront ist durch ein Gesims gegliedert, zwischen der ersten und zweiten Fensterachse des Obergeschoßes sitzt eine Sonnenuhr aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Über dem Südtrakt erhebt sich ein Turm mit schlankem Pyramidendach und roter Ortsteinquaderung, an drei Hofseiten verlaufen Säulengänge aus dem 16. Jahrhundert.
1294 ist in Limberg eine Burg der Zinken urkundlich erwähnt; sie lag erhöht bei der Pfarrkirche und war im 16. Jahrhundert bereits verfallen. An der Stelle des heutigen Schlosses wurde um 1570 ein Meierhof oder Edelsitz zum Schloss ausgebaut, worauf die Inschrift über dem Südportal hinweist. 1755 ging der Besitz an das Stift Altenburg und diente als Lesehof inmitten eines Obstgartens; vom Stift erwarb es der heutige Besitzer.
Der Name Limberg geht auf die alte „Veste Limburg zu Limberg“ zurück, die 1294 urkundlich erwähnt und im 16. Jahrhundert bereits verfallen war. Der heutige Bau war ein Meierhof oder Edelsitz dieser Burg und wurde um 1570 zum Schloss ausgebaut, wie eine Inschrift über dem Südportal zeigt. Ab 1755 gehörte er dem Stift Altenburg und diente als Lesehof inmitten eines Obstgartens.
Das Schloss liegt in der Ebene östlich des Ortes Limberg in der Gemeinde Maissau in Niederösterreich. Es befindet sich in Privatbesitz und ist nicht allgemein zugänglich; es gibt keine Besuchszeiten, Schloss und Park sind nur von außen zu sehen.
Die Mappe von 1823 des Franziszeischen Katasters verzeichnet an der Stelle der alten Burg bei der Pfarrkirche noch einen großen Teich; dieser wurde später, wohl mit den Resten der verfallenen Burg, aufgeschüttet. Das heutige Schloss liegt dagegen in der Ebene östlich des Ortes, nicht auf dieser Anhöhe.
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