Schloss Sankt Martin im Innkreis, Mittelalterliches Schloss in Sankt Martin im Innkreis, Österreich
Schloss Sankt Martin im Innkreis ist eine Steinburg mit einer barocken Kapelle und zeigt architektonische Elemente aus mehreren Bauphasen auf seinem ausgedehnten Gelände. Die Struktur vereint mittelalterliche Fundamente mit späteren barocken Ergänzungen, die das Aussehen des gesamten Komplexes prägen.
Das Schloss wurde erstmals 1150 unter der Familie Schwenter dokumentiert und stellt die fünfte Burg dar, die an diesem Ort über Jahrhunderte errichtet wurde. Die mehrfache Wiederaufbau und Umgestaltung des Platzes zeigt die lange Bedeutung dieses Standortes in der Region.
Die Kapelle des Schlosses wurde 1726 vollendet und zeigt detaillierte Ölgemälde sowie eine Widmung dem heiligen Florian, was regionale religiöse Traditionen widerspiegelt.
Besucher können das Schlossgelände erkunden und die architektonischen Übergänge von mittelalterlichen Grundlagen zu barocken Zusätzen in der gesamten Struktur beobachten. Die ausgedehnten Gründe bieten verschiedene Perspektiven und Zugangspunkte, um den gesamten Komplex von außen zu erforschen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war die spanische Hofreitschule Gast im Schloss und hinterließ ein unerwartetes Kapitel in der langen Geschichte des Ortes. Diese Zeit der Nutzung als Zufluchtsort für die berühmte Reiterschule ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten.
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