Heiligenkreuzkirche Villach, Römisch-katholische Pfarrkirche im Stadtteil Perau, Villach, Österreich
Die Heiligenkreuzkirche ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im Stadtteil Perau mit einem Grundriss in Kreuzform und zwei dreistöckigen Türmen, die mit Zwiebeldächern gekrönt sind. Das Gebäude verfügt über eine achteckige Kuppel in der Mitte mit Kreuzrippengewölbe, die dem Kirchenraum seine besondere Gestalt verleiht.
Das Gebäude wurde zwischen 1726 und 1744 nach Plänen von Hans Eder unter der Aufsicht von Andreas Sigl errichtet und ersetzte eine frühere Kapelle, die bereits 1203 urkundlich belegt ist. Die lange Bauzeit und die Nachfolge eines älteren Gotteshauses zeigen die Bedeutung dieses Ortes für die Gemeinde über mehrere Generationen hinweg.
Im Inneren sieht man Wandmalereien aus den 1960er Jahren von Fritz Fröhlich mit apokalyptischen Motiven, die zusammen mit dem großen Hochaltar und einer Kreuzigungsgruppe wirken. Diese künstlerische Ausstattung prägt das Erscheinungsbild des Kirchenraums und zeigt die religiöse Ausrichtung, die Besucher beim Betreten erleben.
Die Kirche ist für Besucher zugänglich und bietet wöchentliche Gottesdienste zu verschiedenen Zeiten, die es Besuchern ermöglichen, sich dem Rhythmus des Kirchenjahres anzupassen. Für aktuelle Besuchszeiten ist es ratsam, sich vorab zu informieren, da die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren können.
Einer lokalen Überlieferung zufolge wurde der Standort der Kirche gewählt, nachdem ein Kruzifix auf mysteriöse Weise aus einer nahegelegenen Mauer auftauchte. Dieses Ereignis führte dazu, dass der Stadtteil Perau zu einem Wallfahrtsziel wurde und die Bedeutung dieses Ortes für Gläubige bis heute nachwirkt.
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