Heiligenstädter Park, Öffentlicher Park im Bezirk Döbling, Wien, Österreich
Der Heiligenstädter Park ist eine Grünfläche im Döblinger Bezirk, die verschiedene Freizeitmöglichkeiten bietet und durch mehrere Wege strukturiert ist. Das Areal umfasst Spielbereiche, Sportanlagen wie Basketball- und Volleyballplätze sowie großzügige Rasenflächen zum Spazieren und Verweilen.
Der Ort geht auf das Jahr 1781 zurück, als eine Mineralquelle aus der Römerzeit entdeckt wurde und man ein Heilbad errichtete. Aus diesem Badebereich entwickelte sich später die heutige Parkanlage, die die Tradition des Ortes bewahrt.
Der Name des Parks erinnert an das frühere Heiligenstädter Bad, das hier im 18. Jahrhundert entstand und Menschen wegen der Mineralquelle anzog. Heute spiegelt sich diese Vergangenheit in der Struktur wider, die noch immer Wege und Plätze zeigt, die an die ursprüngliche Badanlage erinnern.
Die Wege im Park sind für Rollstuhlfahrer zugänglich, sodass man den gesamten Bereich problemlos erkunden kann. Je nach Interesse sollte man Zeit für die Sportanlagen oder die ruhigeren Bereiche zum Spazieren einplanen.
Die Böschung der Arsenalterrasse ist laut der Wiener Geotopkartierung von 1999 ein schützenswertes Geotop. Nahe der Volksschule und des Pfarrheimes ist der Untergrund des altpleistozänen Terrassensockels mit jungtertiären Feinsedimenten (Sarmat) erkennbar; der Terrassenrand gilt als bedeutende Fossilfundstelle des jüngeren Mittelpleistozän im Löss. In den Ziegelgruben Heiligenstadts fand man bereits Mammut-Stoßzähne und Mammutschädel.
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