Frauenmauerhöhle, Natürliches Höhlensystem in der Steiermark, Österreich.
Die Frauenmauerhöhle ist eine Höhle in den Hochschwab-Bergen in der Steiermark und besteht aus einem umfangreichen Gangsystem mit vielen verschiedenen Kammern und Hohlräumen. Die Höhle enthält beeindruckende geologische Formationen und Eisflächen, die sich in den unterirdischen Räumen gebildet haben.
Die Höhle wurde 1820 von Bergleuten aus Eisenerz entdeckt und 1834 erstmals kartografiert. Eine bedeutende Verbindung zur benachbarten Langsteinhöhle wurde im Jahr 1961 hergestellt.
Mehrere Gedenkkreuze markieren Stellen, an denen Besucher ihr Leben verloren, darunter drei Touristen 1930, die ohne ausreichende Beleuchtung eintraten.
Besuchern wird empfohlen, sich auf unebenes Terrain einzustellen und geeignetes Schuhwerk zu tragen, da die Wege innerhalb der Höhle anspruchsvoll sein können. Die Führungen finden in der wärmeren Jahreszeit statt und erfordern eine angemessene körperliche Vorbereitung.
Ein Eiskammer in der Nähe des westlichen Eingangs bewahrt Jahr für Jahr Eis, obwohl sich die Höhle unter der Erdoberfläche befindet. Dieses natürliche Phänomen macht die Höhle zu einem besonderen Beispiel für unterirdische Eisbereiche in der Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.