Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal, Freilichtmuseum in Maria Saal, Österreich.
Das Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal ist ein Freilichtmuseum auf vier Hektar Land mit 38 historischen Gebäuden, die auf vier verschiedenen Ebenen angeordnet sind. Die Sammlung umfasst Bauernhöfe, Werkstätten, Mühlen und Backöfen aus verschiedenen Epochen der Regionalgeschichte.
Das Museum entstand 1936, als ein Verein mit der Rettung von Baudenkmälern begann, die sonst hätten verschwinden können. Die erste bedeutende Struktur, das Bodner-Haus aus dem 15. Jahrhundert, wurde 1972 nach Maria Saal verlegt und bildet seither den Kern des Museums.
Die Ausstellung zeigt Bauernhöfe und Werkstätten, die den Alltag von Menschen in Kärnten über mehrere Jahrhunderte hinweg darstellen. Besucher sehen, wie Familie und Handwerk in diesen Räumen zusammenhingen und welche Gegenstände die tägliche Arbeit prägten.
Das Museum ist von Mai bis Oktober geöffnet, mit längeren Öffnungszeiten im Juli und August für Sommerbesucher. Geführte Touren in verschiedenen Sprachen helfen Besuchern, die Gebäude und ihre Geschichten zu verstehen.
Ein Gebäude in der Sammlung entstand 1470 und ist eine der ältesten Blockbaustrukturen des Kontinents. Diese frühe Konstruktionsmethode zeigt handwerkliche Techniken, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden.
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