Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal, Freilichtmuseum in Maria Saal, Österreich.
Das Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal ist ein Freilichtmuseum auf vier Hektar am östlichen Rand des Zollfelds, in vier Terrassen gegliedert. Der Rundgang umfasst 36 Objekte, vor allem Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus verschiedenen Teilen Kärntens, darunter das Hanebauerhaus aus Pölling mit seiner mächtigen Rauchstube, der auf vier große Steine gestellte Mörtelbauerkasten und das Bodnerhaus aus St. Oswald. Ein Naturlehrpfad informiert über die lokale Flora.
1936 leistete die Kärntner Landsmannschaft eine Anzahlung für das Bodnerhaus in St. Oswald bei Bad Kleinkirchheim; erst 1951 wurde der Kauf abgeschlossen, 1952 kam das Haus auf das Klagenfurter Kreuzbergl. Der Standort wurde rasch zu klein, in den 1960er-Jahren wurden die Objekte nach Maria Saal übertragen, wo das Museumsgelände am 22. August 1972 eröffnet wurde.
Die Ausstellung zeigt Bauernhöfe und Werkstätten, die den Alltag von Menschen in Kärnten über mehrere Jahrhunderte hinweg darstellen. Besucher sehen, wie Familie und Handwerk in diesen Räumen zusammenhingen und welche Gegenstände die tägliche Arbeit prägten.
Das Gelände umfasst vier Hektar auf vier Terrassen am östlichen Rand des Zollfelds; für den Weg zwischen den Bauernhäusern sollte man Zeit einplanen. Den Zugang markiert das Neunerkreuz, ein typisch Kärntner Bildstock. Ein Naturlehrpfad auf dem Gelände informiert über die lokale Flora. Wissenschaftlich betreut wird das Museum vom Landesmuseum Kärnten in Klagenfurt.
Ein Gebäude in der Sammlung entstand 1470 und ist eine der ältesten Blockbaustrukturen des Kontinents. Diese frühe Konstruktionsmethode zeigt handwerkliche Techniken, die über Generationen hinweg weitergegeben wurden.
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