Wallfahrtskirche zur Heiligen Theresia vom Kinde Jesu, Pfarrkirche in Ottakring, Österreich
Die Wallfahrtskirche zur Heiligen Theresia vom Kinde Jesu ist ein freistehender Saalbau, der 1928/1929 nach Plänen von Robert Hartinger und Silvio Mohr errichtet wurde. Sie ist 32,3 Meter lang, 16,9 Meter hoch und maximal 21,8 Meter breit, mit einem gedrungenen Turm, der samt Turmkreuz 34,5 Meter erreicht. Das Gebäude steht auf einem hohen, geböschten, karmesinroten Sockel und hat einen Rechtecksaal mit Holzbalkendecke.
Der Grundstein der als Wallfahrtskirche für Starchant geplanten Kirche wurde am 9. Dezember 1928 gelegt; errichtet wurde der Bau 1928/1929 nach Plänen von Robert Hartinger und Silvio Mohr. Kardinal-Erzbischof Friedrich Gustav Piffl weihte sie am 3. November 1929 in Anwesenheit von Bundespräsident Wilhelm Miklas ein. 1939 wurde sie zur Pfarrkirche der neuen Pfarre Starchant erhoben.
Der Marmor-Hochaltar stammt aus der Kapelle von Schloss Wilhelminenberg und zeigt eine lebensgroße Statue der heiligen Theresia mit zwei knienden Engelfiguren. Diese Ausstattung verbindet die Geschichte zweier bedeutender Orte und macht die Verbindung zu dem Schloss in diesem Kirchenraum sichtbar.
Die Kirche steht am Mörikeweg 22 in Ottakring. Drei Eingänge führen ins Innere: Das Hauptportal, ein zweiflügeliges Holztor mit jeweils darin eingelassener kleinerer Holztür, wird nur zu besonderen Anlässen geöffnet, während das südliche einflügelige und das nördliche zweiflügelige Tor den regulären Besuch ermöglichen. Hinter dem Hauptportal führt ein schmiedeeisernes Gitter in den Kirchenraum.
Die Pfarre besitzt eine Reliquie der heiligen Therese, die im linken Seitenaltar aufbewahrt wird; die Orgel von Johann M. Kauffmann aus dem Jahr 1896 hat fünf Register auf einem Manual und Pedal und steht auf der Empore über dem Haupteingang.
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