Schloss Sprinzenstein, Denkmalgeschütztes Schloss in Sarleinsbach, Österreich.
Schloss Sprinzenstein erhebt sich über dem Tal der Kleinen Mühl auf einem Felsen und wurde beim Bau an das Gelände angepasst. Der hakenförmige Palas ist mit dem Westtrakt verbaut, Halbrundtürme zieren das Schloss beiderseits, und der Schlosshof wird von einem Säulengang aus dem 17. Jahrhundert umgeben. An den Arkaden ist das Doppelwappen Sprinzenstein/Thürheim angebracht.
Als erster Besitzer wird 1253 der Ritter Siboto von Sprinzenstein genannt, ein Passauer Ministeriale aus dem Geschlecht der Tannberger. 1281 musste Chunrad von Tannberg den Besitz an Graf Albrecht von Habsburg abgeben, wodurch die Hälfte landesfürstliches Lehen wurde; die passauische Hälfte kam erst 1525 an Dionys Praun. Ein Brand 1583 führte zum Umbau in ein Renaissanceschloss, nach einem weiteren Brand um 1602 erhielt es bis 1632 sein heutiges Aussehen.
Der Name des Schlosses geht auf eine Sage zurück: Ein Bauer sah einen Sprinz immer wieder auf denselben Felsen zurückkehren, grub dort, fand einen Schatz und ließ eine Burg namens Sprinz auf den Stein errichten. In der Nähe steht die ehemalige Schlosstaverne, die 1574 von Johann Albrecht von Sprinzenstein mit kaiserlicher Lizenz gegründet wurde.
Der ehemalige Zugbrückenweg wurde durch eine Steinbrücke ersetzt, die den Zutritt durch den Eingangsbereich erleichtert. Besucher können die mittelalterlichen Strukturen und Befestigungselemente bei der Ankunft beobachten.
Der Name stammt aus einer Sage: Ein Bauer verjagte immer wieder einen Sprinz von einem Felsen, doch der Vogel kehrte stets zurück. Er deutete dies als Zeichen, grub, fand einen großen Schatz, ließ eine Burg bauen, die er „Sprinz auf den Stein“ nannte, und wurde in den Adelsstand erhoben.
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