Gstoder, Berggipfel in Murau, Österreich.
Der Gstoder ist ein Berggipfel in den Zentralalpen, der sich auf 2140 Meter Höhe erhebt und die höchste Erhebung der Murberge darstellt. Das Massiv wird durch sanfte Hochplateaus und grüne Almflächen geprägt, die sich zwischen den Gipfeln ausbreiten.
Der Berg diente lange Zeit als natürliche Grenzmarke zwischen den österreichischen Bundesländern Salzburg und Steiermark. Seine Bedeutung als Grenzgebiet ist bis heute in der Landschaft erkennbar und prägt die Identität der umliegenden Regionen.
Die Almweiden rund um den Gstoder zeigen traditionelle Berglandwirtschaft mit Namen wie der Dörfler Alm und Payeralm, wo lokale Bauern ihre Herden noch heute im Sommer auf die Höhen treiben.
Von St Ruprecht ob Murau führt ein Wanderweg von etwa 4,6 Kilometern auf den Gipfel, mit Parkplätzen bei der Koasahütte am Ausgangspunkt. Die Route ist gut begehbar und erfordert normale Wanderkenntnisse.
Von dem Hochplateau unterhalb des Gipfels können Besucher weit ins Katschtal und Krakautal sehen und haben Ausblicke bis in die benachbarte Lungau-Region. Diese Aussicht verbindet mehrere Täler und gibt einen Eindruck von der großen Landschaftsvielfalt der Alpen.
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