Karlbad, Traditionelles Bauernbad in Krems in Kärnten, Österreich.
Karlbad ist ein traditionelles Bauerenbad im Nockberge-Biosphärenpark in den Gurktaler Alpen Kärntens, gelegen auf rund 1.700 Metern Höhe. Das Gebäude aus Holz beherbergt einfache Baderäume mit Holzbottichen sowie einige schlichte Übernachtungsmöglichkeiten.
Das Bad wurde im 17. Jahrhundert gegründet und erhielt seine heutige Baugestalt im Jahr 1893 als typisch kärntnerisches Holzgebäude. Seitdem wurden keine wesentlichen Änderungen vorgenommen, was dem Ort seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat.
Karlbad ist bekannt für sein traditionelles Badeerlebnis in separaten Holzbottichen, das hier noch genauso praktiziert wird wie vor Jahrhunderten. Wer kommt, taucht in eine stille Alltagswelt ein, in der das Wasser aus einer Quelle stammt und das Ritual das Wesentliche ist.
Das Karlbad ist von Juni bis September geöffnet und wegen der begrenzten täglichen Aufnahmekapazität ist eine Reservierung im Voraus erforderlich. Da sich das Bad auf großer Höhe befindet, ist wetterangepasste Kleidung empfehlenswert, denn das Wetter kann sich dort schnell ändern.
Das Wasser wird nach einer alten Methode erhitzt: Heiße Steine aus dem nahen Karl-Bach werden direkt in das kalte Quellwasser geworfen, was die Steine mit einem lauten Knacken aufbrechen lässt. Dabei lösen sich Mineralien aus den Steinen und gelangen so ins Badewasser.
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