Leutaschklamm, Naturschlucht an der bayerisch-tirolerischen Grenze, Deutschland und Österreich
Die Leutasch-Klamm ist eine Schlucht aus Kalkstein zwischen Bayern und Tirol, die sich etwa 1 Kilometer durch steile Felswände zieht. Stahlstege und Brücken führen über das wild fließende Wasser des Leutascher Ache, während die Schlucht maximal 50 Meter breit wird.
Die Schlucht war lange Zeit unzugänglich, bis ein Bauprojekt 2006 abgeschlossen wurde, das Metallwege und Brücken über die senkrechten Kalksteinwände verlegte. Seitdem können Besucher das Naturwunder begehbar und sicher erleben.
Der Name Geisterklamm stammt aus lokalen Sagen über Berggeister und Kobolde, die einer Überlieferung nach Schätze im Felsen verbergen. Besucher finden entlang des Weges Informationstafeln, die diese Geschichten erzählen und die Verbindung zwischen Natur und Volksglaube deutlich machen.
Der Hauptweg ist das ganze Jahr über begehbar, nur bei starkem Schneefall können Abschnitte gesperrt sein. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk zu tragen, da der Weg durch das Wasser feucht ist und der Untergrund rutschig werden kann.
Das Restaurant Ederkanzel sitzt direkt auf der Staatsgrenze, mit Speisezimmer in Deutschland und Terrasse in Österreich, gekennzeichnet durch einen offiziellen Grenzstein. Gäste können dort buchstäblich mit einem Bein in jedem Land sitzen.
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