Hoisn-Hof, Denkmalgeschützter Bauernhof in Weitersfelden, Österreich
Der Hoisn-Hof ist ein Bauernhof mit drei Seiten und massiven Granitmauern, die nach Westen hin durch eine zusätzliche Mauer abgeschlossen werden. Das Wirtschaftsgebäude bewahrt eine Granitdecke und der Eingang hat abgerundete Ecken.
Der Hof wurde 1480 erstmals in den Unterlagen des Reichenstein-Gutes erwähnt und erhielt seine heutige Form durch umfangreiche Umbauten der Gebrüder Wurm im späten 19. Jahrhundert. Diese Arbeiten hinterließen die charakteristische Granitstruktur, die den Hof bis heute prägt.
Die Kapelle auf dem Hof ist dem heiligen Namen Jesus geweiht und zeigt die Steinmetzkunst, die Generationen von Handwerkern geprägt hat. Sie spiegelt wider, wie Bauernfamilien ihren Glauben direkt in ihre Höfe integrierten.
Die Anlage ist am besten zu Fuß erreichbar und bietet sich für Wanderer an, die die Architektur der Region erkunden möchten. Der Zugang zur Kapelle ist begrenzt, da sie sich auf Privatgrundstück befindet.
An der Hofmauer ist eine steinerne Figur angebracht, die eine Kugel trägt - eine handwerkliche Besonderheit, die kaum dokumentiert ist und die lokale Steinmetzkunst zeigt. Solche Reliefarbeiten waren für den Meister ein Zeichen seiner Fähigkeiten.
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