Schloss Pöllan, Denkmalgeschütztes Schloss in Paternion, Österreich
Schloss Pöllan ist eine Burg auf 629 Metern Hohe in einem Alpental mit zwei sechseckigen Ecktürmen und einem Renaissance-Portal aus rot- und braunfarbigem Stein. Die gesamte Anlage besteht aus einer kompakten Fortifikation mit massiven Mauern, die typisch für die Wehrbauten dieser Region sind.
Die Burg wurde zwischen 1600 und 1616 unter Christoph Haidenreich erbaut und war Teil der Landschaftsentwicklung waehrend der Gegenreformation. Haidenreichs Nachfolger verkauften die Burg später an neue Eigentümer, die sie nach 1945 als Wohnstaette nutzten.
Die Burg zeigt handwerkliche Merkmale aus verschiedenen Epochen an ihren Mauern, darunter sichtbare Gerüstlöcher und Steinarbeiten, die von ihrer langen Nutzung erzählen. Diese Spuren geben Besuchern heute einen unmittelbaren Eindruck davon, wie solche Bauten entstanden.
Der Zugang ist begrenzt, da das Gebäude in Privatbesitz ist und derzeit von Waldarbeitern bewohnt wird. Besucher können das Areal von außen erkunden und die architektonischen Details von verschiedenen Blickwinkeln aus beobachten.
In der Nahe des Schlosses bei Tragin-Pöllan an der Weißenbach-Fluss gab es seit der Antike eine Goldwäscherstätte, wo Gold in Staub- und Körnerform gesammelt wurde. Dieser historische Bergbau zeigt, dass die Region nicht nur wegen ihrer Wehrbauten, sondern auch wegen ihrer natürlichen Ressourcen wertvoll war.
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