Kollegiatstift St. Maria, Spital am Pyhrn, Österreich, Ehemaliges Kollegiatstift und Museum in Spital am Pyhrn, Österreich
Das Kollegiatstift Spital am Pyhrn ist ein Klosterkomplex mit Steinmauern, mehreren Innenhöfen und Ausstellungsräumen für religiöse Objekte und historische Sammlungen. Die Gebäude zeigen typische Merkmale der mitteleuropäischen Sakralarchitektur mit harmonisch angeordneten Räumen.
Kaiser Heinrich II. schenkte dem Bischof von Bamberg das Land am Pyhrn mit der Auflage, dort eine Herberge zu errichten, um den Passübergang auch im Winter zu ermöglichen. 1418 wurde dieses Haus in ein Kollegiatstift von Chorherren umgewandelt, 1605 von Papst Paul V. zur Propstei erhoben. Brände 1502 und in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober 1841 zerstörten große Teile; nach der Aufhebung des Stifts wurde die Stiftskirche Pfarrkirche.
Die Stiftskirche wurde nach der Aufhebung des Stifts Pfarrkirche; die Pröpste der Barockzeit ließen sie ab 1714 unter Heinrich Fürsten neu errichten. In der Gruft unter dem Presbyterium lag Anfang 1945 der gesamte Goldschatz der ungarischen Nationalbank, 33.000 kg.
Die Vierflügelanlage betritt man durch das mächtige Portal des Ostflügels; hofseitig säumen Arkaden das Erdgeschoß. Die ehemalige Stiftskirche dient heute als Pfarrkirche und ist außerhalb der Gottesdienstzeiten zugänglich. Bis 1997 war im Stift der Forstbetrieb Spital/Pyhrn untergebracht, daher sind Teile weiterhin administrativ genutzt.
Die Herberge, die Kaiser Heinrich II. dem Bamberger Bischof am Pyhrnpass auftrug, wurde 1418 in ein Kollegiatstift von Chorherren umgewandelt. Anfang 1945 lagerte in der Gruft unter dem Presbyterium der Stiftskirche der gesamte Goldschatz der ungarischen Nationalbank, 33.000 kg.
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