Leonhardskirche, Pfarrkirche in Feldbach, Österreich
Die Leonhardskirche ist ein Pfarrkirchengebäude in Feldbach mit einem sechsteiligen Langschiff, Seitenkappellen und quadratischem Chor, das Elemente aus dem 14. Jahrhundert bewahrt. Der massive, separiert stehende Glockenturm wurde zwischen 1961 und 1964 errichtet und prägt das Erscheinungsbild des Platzes.
Das Gebäude wurde erstmals 1188 schriftlich erwähnt und erhielt 1387 den Status einer Pfarrkirche. Eine umfassende Umgestaltung fand zwischen 1898 und 1900 statt, während der untere Turm aus 1688 erhalten blieb.
Die Museen befinden sich nicht in der Kirche: Das Heimatmuseum und das Fischereimuseum nutzen die erhaltenen Mauern und Speicherbauten des städtischen Tabors aus dem 15. und 16. Jahrhundert, einer Wehranlage, die die Kirche einst mit Wassergraben und Schießschartenmauern umschloss. Der Tabor wurde 1878 teilweise demoliert; der Restbestand dient heute als Heimatmuseum und Fischereimuseum.
Die Museen liegen nicht in der Kirche: Heimatmuseum und Fischereimuseum nutzen die erhaltenen Bauten des städtischen Tabors aus dem 15. und 16. Jahrhundert, der ummauerten Anlage mit Wassergraben und Schießschartenmauern, die einst die Kirche umschloss; 1878 wurde sie teilweise abgetragen. Der freistehende Betonglockenturm ist 72 m hoch und steht abseits der Kirche. Die Kriegergedächtnisstätte ist das gotische Schiff aus dem 14. Jahrhundert, das 1945 schwer beschädigt wurde.
Der 72 Meter hohe Betonturm, 1961 bis 1964 nach Plänen von Eberhard Jäger errichtet, wurde 1987 von 20 Jugendlichen der Pfarre unter Dechant Johann Leopold nach dem Entwurf „Bild der Demokratie“ von Gustav Troger bemalt. Am 8. Mai 2015 wurde das Geläut erneuert und um die Friedensglocke erweitert; die fünf Glocken sind auf h° d′ fis′ a′ h′ gestimmt.
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