Villa Maund, Denkmalgeschütztes Gebäude in Schoppernau, Österreich
Villa Maund ist ein Herrenhaus im englischen Landhausstil in einer Waldlichtung zwischen Bergen und Wiesen, mit Blick auf die Künzelspitze und alpine Weiden. Das dreistöckige Gebäude bietet Platz für etwa 85 Gäste und ist bekannt für seine eleganten Räume und seine fernab vom Dorf gelegene Lage.
Das Haus wurde 1890 vom englischen Banker Sir John Oakley Maund gegründet und nach Entwürfen des Architekten William Morris im englischen Landhausstil erbaut. Es diente von Anfang an als Jagdresidenz und war später ein beliebtes Ziel für europäische Aristokraten und Geschäftsleute.
Die Villa war lange Zeit ein Treffpunkt für wohlhabende Gäste aus verschiedenen Ländern, die sich zum Jagen und Erholen hierher begaben. Diese internationale Verbindung hat das Haus geprägt und ihm eine besondere Rolle in der lokalen Geschichte gegeben.
Die Villa ist grundsätzlich für Besucher über Veranstaltungen und spezielle Anlässe zugänglich und befindet sich in einem waldreichen Gebiet mit guter Anbindung zu Wanderwegen. Es wird empfohlen, voraus zu planen, da der Ort privat ist und nicht täglich für Besichtigungen zur Verfügung steht.
Eine bemerkenswerte Innovation: Die erste Besitzerin Zoe Gertraud Maund ließ 1923 ein kleines Elektrizitätswerk einbauen, das das Haus über 4 Jahrzehnte lang mit Gleichstrom versorgte. Diese frühe Unabhängigkeit von der öffentlichen Stromversorgung war für ein so abgelegenes Anwesen außergewöhnlich.
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